Portrait

Waldschulzimmer

1. Oktober 2026

Aus einem Waldstück wird ein Waldschulzimmer

Zwei spannende Arbeitstage voller Einsatz und Teamgeist
Von Alara Sara Tetik und Sarah Dittli

Wo früher einfach ein kleines Waldstück neben dem Bernarda Schulhaus war, entsteht nun ein eigenes Waldschulzimmer. An zwei abwechslungsreichen Arbeitstagen packet die Klasse 7.3 gemeinsam an und verwandelte den Platz Schritt für Schritt in einen Ort zum Lernen und Zusammensein.

 

Erster Arbeitstag: Der Start eines grossen Projekts

Am Mittwochmorgen trafen wir uns im Wäldchen neben unserem Schulhaus. Dort sollte unser neues Waldschulzimmer entstehen. Nach einer kurzen Besprechung wurden verschiedene Gruppen eingeteilt.

Eine Gruppe kümmerte sich um das Znüni. Die anderen machten sich direkt an die Arbeit. Einige Kinder schraubten den Zaun ab, andere sägten kleinere Bäume und Äste oder entfernten junge Sträucher und das Laub vom Boden. Das war teilweise gar nicht so einfach. Besonders das Sägen und das Beseitigen der grossen Mengen an Blättern forderte uns heraus.

Eine weitere Gruppe transportierte schwere Baumstämme und platzierte sie an den vorgesehenen Stellen. Anschliessend wurden Holzschnitzel verteilt. Langsam begann unser Waldschulzimmer Form anzunehmen.

Nach einem feinen Znüni arbeiteten wir gestärkt weiter. Obwohl nicht immer alles nach Plan verlief, unterstützten wir uns gegenseitig und arbeiteten als Team hervorragend zusammen. Am Ende des Tages waren die ersten grossen Fortschritte deutlich sichtbar.

 

Zweiter Arbeitstag: Regen, nasse Kleider und Durchhaltewillen

Am zweiten Arbeitstag standen weitere Arbeiten an. Unser erstes Ziel war es, das Waldschulzimmer von Unkraut zu befreien. Ausserdem wurde das Gestrüpp rund um den Platz zurückgeschnitten.

Mehrere Kinder transportierten mit Schubkarren Holzschnitzel zum Waldschulzimmer. Die Fahrten waren anstrengend, doch der grosse Haufen wurde schnell kleiner und das Schulzimmer nahm seine Form an.

Dann machte das Wetter unseren Plänen beinahe einen Strich durch die Rechnung. Dunkle Wolken zogen auf, es begann zu regnen. Davon liessen wir uns jedoch nicht aufhalten. Gemeinsam arbeiteten wir weiter und bewiesen grossen Einsatz.

Nach der wohlverdienten Pause, die zum Glück auch der Regen einlegte, ging die Arbeit direkt weiter. Mit vereinten Kräften schlugen wir Holzpfosten ein, transportierten kleine Baumstümpfe für Sitzgelegenheiten und montierten den Zaun wieder.

Neben den Arbeiten gestalteten wir ein Informationsplakat. Darauf wird erklärt, dass das Waldschulzimmer nur während der Schulzeit oder in Begleitung einer Lehrperson genutzt werden darf.

Schliesslich war es so weit: Das Dach wurde aufgehängt und das Informationsplakat befestigt. Nach zwei intensiven Arbeitstagen war unser Waldschulzimmer fertig.

Stolz auf das gemeinsame Ergebnis:

Die Umsetzung unseres Waldschulzimmers erforderte viel Einsatz, doch die Arbeit hat sich gelohnt. Gemeinsam meisterten wir alle Herausforderungen und konnten stolz auf das Ergebnis sein. Neben dem fertigen Waldschulzimmer haben wir auch gelernt, wie wichtig Zusammenarbeit, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung sind.

Nun freuen wir uns darauf, dort künftig Unterricht inmitten der Natur erleben zu können.